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Jean-Pierre Méroz - der Künstler

«Es braucht eine grosse Harmonie in den Farben und Formen»

«Malen ist für mich jedesmal ein Abenteuer»

«Beim abstrakten Malen kommen wir nie an ein Ende»

«...la luminosité dans les couleurs, qui rapelle la fraîcheur.»

Jean Pierre-Méroz beim Malen
Malen ist für mich jedesmal ein Abenteuer: Ich stehe vor diesem weissen Tuch vor mir und weiss nicht, wo beginnen, weiss nicht, welche Farbe ich nehmen und ob ich links oder in der Mitte anfange. Dann sage ich mir: Nimm einfach eine Farbe, gebe mit dem Pinsel einen Strich und beginne. Und dann kommt etwas oder es kommt nichts. Ich überlege nicht lange.

Es passierte mir auch schon, dass ich vor diesem weissen Tuch stand und nichts geschah.

In solchen Momenten verlasse ich mein Atelier nach fünf Minuten und gehe nach oben und bis zum nächsten Morgen will ich nichts mehr davon wissen. Und wenn es am nächsten Morgen auch nicht klappt, komme ich übermorgen. Aber einmal fange ich an.

Dieser eben geschilderte Zustand ist normal, sonst wäre es keine Kunst, sondern Arbeit. Das interessiert mich nicht.

Ich kann nicht einfach eine Farbe nehmen, ich muss schauen, dass sie zusammen passen. Es braucht eine grosse Harmonie in den Farben und Formen. Das Bild muss leben, sich bewegen. Beim Malen sehe ich nur das.

In dem Moment, in dem ich beginne zu malen, lasse ich mich gehen, ich lasse mich gehen in den Farben und Formen. So entsteht nach und nach etwas, das ich am Anfang selbst nicht gesehen habe. Ich sehe es erst, wenn es fertig ist. Dies ist das Abenteuer des abstrakten Malens. Beim abstrakten Malen kommen wir nie an ein Ende, deshalb habe ich immer wieder Lust zum Malen.

Ich liebe leuchtende Pastellfarben, „la luminosité“ dans les couleurs, qui rapelle la fraîcheur.“
Jean Pierre Méroz in der Natur
Der Künstler liebt die Natur
Jean Pierre Méroz beim Malen
Blick ins Atelier
Ein Bild entsteht
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